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Demonstration am 06.08. in Bad Nenndorf: “Der Opfer gedenken – Die Täter beim Namen nennen!”
27.07.2011 | www.trauermarsch.info
Wie in den vergangenen sechs Jahren, wird das anständige Deutschland am 6. August 2011 in Bad Nenndorf auf die Straße gehen, um die Mär von den „barmherzigen alliierten Befreiern“ dort anzugreifen, wo die Besatzer ihr wahres Gesicht gezeigt haben!

Bad Nenndorf war für viele Menschen lange Zeit nur ein kleiner Kurort vor den Toren Hannovers. Fernab der Hektik, störte nichts die Idylle und den Mantel des Schweigens, den man in den vergangenen Jahrzehnten um die Stadt zu hüllen versucht hat. Die Stadt, die man früher auch unter dem Begriff “das verbotene Dorf” kannte.

[Ein Kurort, den man das verbotene Dorf nannte? ]

Das verbotene Dorf klingt erstmal wenig einladend und das war Bad Nenndorf nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auch nicht. Bad Nenndorf lag in der britischen Besatzungszone, nahe dem Stützpunkt der Militärregierung in Hannover. Das Bad Nenndorfer Badehaus “Wincklerbad” wurde in dieser Zeit von den Besatzern zu einem sogenannten Internierungslager umfunktioniert. Einem Internierungslager wie es nachweislich etliche in Deutschland gab. Hinter diesem unscheinbar klingenden Begriff verbarg sich in Wirklichkeit ein Gefängnis, in dem die Inhaftierten gefoltert und gequält worden sind. Mitten in der britischen Besatzungszone spielten sich zu dieser Zeit Dinge ab, die so gar nicht in das Bild der “Befreier” als Überbringer von Frieden, Demokratie und Meinungsfreiheit passen wollen. Dinge, die so grausam waren, daß nicht darüber gesprochen werden sollte und Bad Nenndorf damit den Beinamen “das verbotene Dorf” einbrachten.

Heute steht zweifelsfrei fest, daß in Bad Nenndorf Gefangene gequält, gefoltert und ermordet wurden. Gequält, gefoltert und ermordet zur Freude der “Befreier”. Gequält, gefoltert und ermordet um Aussagen und Geständnisse zu erpressen, mit denen wir – noch bis heute – als Tätervolk in eine Ecke gedrängt werden sollen.

Die Aussagen und Geständnisse, die in Folterlagern wie dem Wincklerbad in Bad Nenndorf erpresst wurden, sind noch immer ein Ausgangspunkt für sogenannte Wahrheiten der etablierten Geschichtsschreibung. Was aber von Beweisen zu halten ist, die man von Häftlingen mit Todesangst erpresst hat, kann sich jeder denkende Mensch selbst einfach beantworten.

[Das verbotene Dorf heute]

Der Aufschrei, der durch die Medien ging, als 2005 bekannt wurde, daß britische Soldaten im Irak folterten, sorgte bei einem britischen Journalisten dafür, daß er auch andere Orte, an denen die Briten Menschen “befreit” hatten, noch einmal genauer unter die Lupe nahm. Er stieß bei seinen Recherchen auf Informationen zu den Mißhandlungen in Bad Nenndorf und publizierte diese erschreckenden Vorgänge. Damit wurde die Geschichte des verbotenen Dorfes und die Praktiken der britischen Besatzer 60 Jahre nach Kriegsende wieder ein Thema. Ein Thema, das man schnell wieder totzuschweigen versuchte. Im Jahr 2005 griff aber auch der nationale Widerstand das Thema auf und sorgte damit bis heute dafür, daß die Diskussion über die geschichtliche Wahrheit nicht wieder verstummt. Alliierte Greueltaten, wie sie damals in Bad Nenndorf geschehen sind, fanden auch in unmittelbarer Nähe von Bad Nenndorf statt. So gab es beispielsweise weitere “Internierungslager” in Fallingbostel oder Eselsheide bei Paderborn, also in direkter Nachbarschaft zu Bad Nenndorf. Es ist nicht übertrieben, wenn man davon ausgeht, daß die in Bad Nenndorf an den Tag gelegten Praktiken der “Befreier” nahezu überall in Deutschland in ähnlicher Form zum Einsatz kamen.

Das mahnenden Gedenken, an die Abläufe und die Schicksale der Insassen des zum Folterlager umfunktionierten Wincklerbads, ist daher ein Sinnbild dafür, welcher Mittel sich die sogenannten Befreier bedienten, um die Bevölkerung zu brechen und die eigene Macht zu sichern. Welcher Mittel sich die sogenannten Befreier bedienten, um das Fundament zu schaffen mit dem es möglich wurde, daß wir als Deutsche in der Welt auch heute noch als ewige Verbrecher gebrandmarkt werden können.

In Bad Nenndorf wurden die Greueltaten öffentlich. Daher ist Bad Nenndorf heute längst nicht mehr nur ein kleiner Kurort. Bad Nenndorf ist heute eine Mahnung an uns, was Krieg und allierte Besatzung wirklich bedeuten!

In den letzten fünf Jahren ist Bad Nenndorf, durch den Einsatz von hunderten nationalen Aktivisten, zu einem Symbol im Kampf um die geschichtliche Wahrheit geworden. Zu einem Ort, an dem die unzähligen namenlosen Opfer der „Befreiung“, jedes Jahr im August eine Stimme bekommen.

Komm daher auch Du am 6. August nach Bad Nenndorf und gib, zusammen mit Kameraden aus ganz Deutschland und Europa, den Opfern der sogenannten Befreiung eine Stimme. Deine Stimme!

Deine Stimme zur Anklage des verschwiegenen Unrechts!
Deine Stimme für die Wahrheit – denn Wahrheit macht frei!

Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz, 12 Uhr

Veranstalter: Gedenkbündnis Bad Nenndorf

Infos: www.trauermarsch.info
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