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Demonstrationsbericht zu den Veranstaltungen in Stolberg
04.04.2010 | Aktionsgruppe Rheinland (AG-R)
Nach langer Vorarbeit war der Tag nun gekommen. Während sich am 2. April bereits rund 250 Deutsche für einen Fackelmarsch zusammengefunden hatten, womit die Teilnehmerzahl zum Vorjahr mehr als verdreifacht werden konnte, versammelten sich am 3. April ungefähr 600 Kameraden, um Kevin zu gedenken und ihrer Wut über die antideutsche Normalität, welche in unserem Land herrscht und erst zu solchen Taten führt, Ausdruck zu verleihen.

Nach Reden von Ingo Haller, einem Kameraden der Aktionsgruppe Ruhr-Mitte und eines Kameraden der Nieuw-Solidaristisch Alternatief aus Flandern, formierten wir uns und zogen schweigend zum Tatort.
Während sich an der Seite nur selten einige wenige geistig verwirrte einfanden, um Parolen von sich zu geben, wie „Stalingrad, Stalingrad, jede Sekunde ein deutscher Soldat“, welche recht eindeutig zeigten, dass diese Demotouristen keine Ahnung vom Hintergrund unseres Aufmarsches hatten, merkte man in den Reihen des nationalen Widerstandes jedem die Entschlossenheit an einen würdigen Trauermarsch durchzuführen. So ließ sich niemand provozieren und der Zug zog in geordneten Reihen durch die Straßen.
Denn nur wer ständig die komplette Stille in seinem Kopf ausgleichen muss schreit durchgehend sinnlose Parolen, Menschen die sich der Bedeutung dieses Tages bewusst sind, machen sich über den Toten und die Umstände, welche zu seinem Tod geführt haben, genug Gedanken, um schweigend und trauernd marschieren zu können.

Am Tatort angekommen bildete man einen Kreis und die beiden Redner Axel Reitz und Dieter Riefling fanden passende Worte. Während der Rede von Dieter Riefling wurden die Kopfbedeckungen abgenommen, die Fahnen gesenkt und eine Schweigeminute abgehalten. Daraufhin entzündete man Kerzen und legte diese am Tatort ab. Nachdem Kevin und allen anderen Opfern antideutscher Gewalt würdevoll gedacht worden war, gab Sven Skoda bekannt, dass man sich nun zum Protestzug formieren würde, um seiner Wut über solche Taten auch mündlich Ausdruck zu verschaffen. Noch bevor man sich formiert hatte, hallten schon lautstarke Parolen durch die Straßen.

Die Polizei hielt den Demonstrationszug mehrmals auf, da ihnen die Parolen „zu aggressiv“ gerufen wurden. Offensichtlich konnte der Einsatzleiter die Wut über die Zustände in Deutschland, welche immer wieder zu solch tragischen Fällen führen, nicht nachvollziehen, obwohl auch seine Kollegen, wie jeder Deutsche, täglich unter ihnen zu leiden haben. Davon ließ sich allerdings kein Kamerad beeindrucken und so zog der Zug weiter lautstark durch die Straßen bis wir am Bahnhof ankamen.

Dort sprachen auf der Abschlusskundgebung Claus Cremer und nochmals kurz Ingo Haller, der sich bei allen Teilnehmern für die Disziplin bedankte, sowie Sven Skoda. Danach wurde die Veranstaltung für beendet erklärt.

Da die Veranstaltung der Polizei wohl zu vorbildlich und gelungen durchgeführt worden war versuchten sie während der Abreise noch eine Eskalation herbeizuführen, indem sie uns zunächst sagten, dass wir zum Bahnhof Stolberg gehen dürften, da die nächste Bahn ansonsten erst in einer Stunde eintreffen würde, sich daran dann jedoch plötzlich nicht mehr erinnern konnten, als die Kameraden sich auf den Weg machten und uns daher einkesselten. Nachdem die nationalen Aktivisten sich auf dieses Spielchen nicht einließen folgten noch zwei willkürliche Festnahmen. Nachdem wir uns auch dadurch nicht dazu verleiten ließen der Polizei das gewünschte, gewalttätige Bild zu liefern, aber dennoch eindeutig klar machten, dass keiner von uns sich vom Fleck bewegen würde bis die Kameraden wieder in unseren Reihen waren wurden diese bald darauf wieder freigelassen. Da sich dieses Spielchen rund eine Stunde hinzog traf inzwischen die nächste Bahn ein und man konnte sich auf den Heimweg machen mit der Sicherheit, dass heute eine disziplinierte, gelungene Veranstaltung durchgeführt worden war, welche der deutschen Bevölkerung eindeutig zeigte wer in diesem Lande auf ihrer Seite ist und für ihre Interessen eintritt.

Denn während die nationalen Aktivisten würdevoll durch die Straßen zogen, war es den etablierten Parteien nicht peinlich genug jedes Gedenken abzulehnen, nein, sie führten wie in den Jahren zuvor gar ein multikulturelles Volksfest durch bei dem sie mit lauter Musik feierten und orientalische Tänze durchgeführt wurden, womit doch der Eindruck nicht fern liegt, dass tote Deutsche dem System nicht nur vollkommen egal sind, sondern sie Ausländern gar erlauben geradezu symbolisch auf den Gräbern der toten Deutschen zu tanzen.

Da sie sich in ihren Augen dadurch scheinbar noch nicht genug als pietätlos und volksfeindlich dargestellt hatten, war es eben jenen, die uns regelmäßig „Instrumentalisierung“ der Tat vorwerfen, auch nicht zu blöd selbst ihre jeweiligen Parteifahnen mitzubringen. So flatterten die Fahnen aller Parteien des Bundestages im Wind, um den Tod eines Deutschen zu feiern, während die nationale Opposition ohne jegliche Parteifahnen durch die Straßen zog, lediglich die schwarze Fahne als Symbol unserer Trauer wurde genutzt.

Erfreulich ist, dass offensichtlich auch die Stolberger Bevölkerung nicht mehr bereit ist diese Peinlichkeit mitzumachen, sich dem Volksfest verweigerte und stattdessen lieber den Marsch aufrechter Deutscher betrachtete, die noch zu ihrem Volke stehen. Möglicherweise besitzen sie im nächsten Jahr den Mut sich bei uns einzureihen. Doch auch ohne sie gelang es uns schon dieses Jahr mehr Menschen auf die Straße zu bringen, als das volksfeindliche System, was uns zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dass die deutsche Bevölkerung noch nicht zu verkommen und herzlos ist, wie die Politiker des Systems.

Auch nächstes Jahr werden wir wieder in Stolberg aufmarschieren!
Solange, bis sich die Zustände geändert haben und antideutsche Gewalttaten in unserem Land endlich nicht mehr zum Alltag gehören!
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