Der Fall Mannichl: Lebkuchenmesser-Attentäter immer noch nicht gefunden...
13.12.2009 | Autonome Nationalisten Leverkusen/Leichlingen (ANL)
Inzwischen ist ein Jahr vergangen seit dem angeblichen Mordanschlag auf Alois Mannichl. Ein Täter ist immer noch nicht aufzufinden. Obwohl der von Mannichl beschriebene Täter zwei auffällige Tattoos hatte und aufgrund seiner Aussagen eindeutig der nationalen Bewegung zuzuordnen gewesen wäre.
Während die Medien also nun wieder einmal die alten, äußert unglaubwürdigen Geschichten von Mannichl wiederholen und so tun, als wäre es immer noch wahrscheinlich, dass es einen rechtsextremen Täter gab und auch Mannichl weiterhin davon ausgeht, dass es eine Festnahme und eine Verurteilung geben wird, muss man sich als normaldenkender Mensch doch langsam ein wenig für dumm verkauft vorkommen. Dass dies bei einem Großteil der BRD-Bevölkerung nicht der Fall ist zeigt wie sie bereit sind einfach alles zu schlucken, solange es ihnen von den Medien verkündet wird.
Daher hier noch einmal einige der offensichtlichsten Fragen.
1. Die nationale Bewegung ist wohl die am meisten überwachte und bespitzelte Personengruppe in der BRD. Von jedem aktiven Mitglied gibt es Videos und Fotos, die bei öffentlichen Veranstaltungen oder bei polizeilichen Maßnahmen gemacht wurden. Wie wäre es überhaupt möglich, dass ein so auffällig aussehendes Mitglied eben dieser Bewegung nicht vom Staat gefunden werden konnte?
2. Zusätzlich dazu: Wie ist es möglich, dass er mit den sehr auffälligen Tattoos, die sowohl vor der Tat als auch nach der Tat jedem sofort aufgefallen müssen, auch von keinem normalen BRD-Bürger identifiziert werden konnte?
3.Warum gab Mannichl so eine schlechte Täterbeschreibung? Als Polizist ist er darin geübt sich Merkmale von Verdächtigen einzuprägen. Aber trotzdem fielen ihm nur die offensichtlichen auf?
Zwei Tattoos und eine Glatze, dazu noch ein Ausspruch, der den Täter direkt als Mitglied der nationalen Bewegung kenntlich macht, aber ansonsten keine weitere Beschreibung.
Kinnform, Augenfarbe, Augenbrauchenform, usw., alles Dinge, die für ein Phantombild benötigt werden, aber von Mannichl nicht angegeben werden konnten, obwohl er als Polizist darin geschult sein sollte, sich solche Merkmale einzuprägen und den angeblichen Täter längere Zeit direkt vor sich stehen hatte.
4. Warum war der Täter so unvorbereitet?
Das Messer mit dem er zustach brachte er nicht etwa mit, sondern fand es zufällig auf der Fensterbank von Mannichls Haus. Er hatte angeblich Handschuhe an, weshalb er auf dem Messer keine Fingerabdrücke hinterließ, vergaß dabei aber eine Maske anzuziehen oder wenigstens seine auffälligen Tattoos abzukleben oder anderweitig unkenntlich zu machen?
5. Weshalb stellte man keine DNA-Spuren unter Mannichls Fingernägeln sicher? Ein Standartvorgang, der bei solchen Taten grundsätzlich durchgeführt wird, aber gerade bei Mannichl vergessen worden sein soll, obwohl man gerade bei seinem Fall wohl besonders aufmerksam vorging?
6. Wem nützt die Tat?
Alois Mannichl setzte sich zwar gegen die nationale Bewegung ein, aber das machen viele.
Das Grab von Friedhelm Busse zu schänden war natürlich ein besonderes Vergehen, für das er von einer normalen Gesellschaft geächtet worden wäre, aber von der BRD-Öffentlichkeit kann man soviel wohl nicht mehr erwarten, gerade wenn es um das Grab eines bösen Nazis geht.
Dies wäre theoretisch natürlich ein Motiv für jemanden, der nicht absolut abgestumpft einfach alles hinnimmt, solange es nur irgendwie „gegen rechts“ ist. Und selbst wenn es dabei um die Öffnung des Grabes eines vor kurzem Verstorbenen geht. Allerdings würde es nichts bringen Mannichl umzubringen. Er ist nur eine der traurigen, verkommenen Gestalten, die das BRD-System heranzüchtet. Nicht die Krankheit, sondern nur ein Symptom. Jedem nationalen Aktivisten wäre dies klar.
Im Gegenzug würde die Tat viel zu viele Nachteile mit sich bringen. Man hätte den Medien wieder ein böses, rechtes Schreckgespenst geliefert. Man hätte den Politikern einen Grund für ihren „Kampf gegen rechts“ und ihr NPD-Verbotsverfahren gegeben. Man hätte, die nationale Bewegung kriminalisiert und den Weg für viele unbegründete Festnahmen und Hausdurchsuchungen freigemacht. All diese Dinge sind im nachhinein passiert und wären auch davor für jeden vorauszusehen gewesen. Sie alle nützen dem System enorm, während die Tat selbst der nationalen Bewegung nicht weitergeholfen hätte, da sie eben doch nur eine unbedeutende Marionette traf. Die Tat wäre für einen nationalen Aktivisten also äußerst kontraproduktiv gewesen.
Allein diese Fragen zeigen schon auf, dass es im Fall Mannichl viele offene Fragen gibt, die nicht schlüssig beantwortet werden können. Außer man würde davon ausgehen, dass es den angeblichen Täter niemals gab und es sich entweder um eine Familienstreitigkeit handelte, die ausartete oder gar um einen dreckigen Zug des Systems, um weiter an der Kriminalisierung ihres größten Gegners zu arbeiten. Aber wir wollen ja nun nicht in die Verschwörungstheorien abdriften. Seine Beförderung vor kurzer Zeit hat er sich sicher redlich in den Jahren zuvor verdient und nicht etwa durch solch eine Glanztat für das System...