ag-rheinland.info » Die Geschichte des 01. Mai
Neuestes Video
Die Geschichte des 01. Mai
28.04.2010 | Freie Nationalisten Siegerland
In Kürze ist es wieder soweit und zehntausende Menschen werden am 01. Mai auf die Straße gehen und ihrem Protest Ausdruck verleihen. Wie in jedem Jahr werden auch tausende Nationalisten darunter sein und gegen Kapitalismus und Globalisierung demonstrieren. Denn es gilt an diesem Tage ein Zeichen zu setzen, nicht nur gegen Kapitalismus, Globalisierung und Überfremdung, sondern auch für den Arbeiterkampftag selbst und seinen Ursprung.

Warum wir jährlich am 01. Mai auf die Straße gehen, liegt nicht an diesem Tage selbst, sondern wie bei allem gibt es eine Geschichte, die für dieses traditionelle Datum verantwortlich ist. Am 01. Mai 1886 kam es in Chicago zu einem Generalstreik, an dem 80. 000 Arbeiter teilnahmen und so die gesamte Wirtschaft in und um Chicago herum zum Erliegen brachten. Durch schwere Auseinandersetzungen am 03. und 04. Mai, die zu mehreren Toten und vielen Verletzten sowohl auf Seiten der Arbeiter als auch der Polizei und zu solch hartnäckigen Verfolgungen führten, entschlossen sich die Arbeiter und Gewerkschaftler dazu, bis zum 01. Mai 1890 auf einen Aktionstag zu verzichten.

In Paris kam es 1889 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Französischen Revolution zum Arbeiterkongress, auf dessen letzten Sitzung am 20. Juli beschlossen wurde, dass man im folgenden Jahr am 01. Mai einen internationalen Tag des Protestes mit Kundgebungen und Demonstrationen veranstalte.

Die Mobilmachung im „Deutschen Reich“ gestaltete sich durch das Sozialistengesetz schwierig und so riet selbst die SPD von einem Generalstreik ab. Nachdem das Sozialistegesetz aufgehoben wurde, rief man zwar wieder zum 01. Mai auf, doch änderte man das Motto in „Feiertag der Arbeiter“ und wollte im Sinne der Unternehmen teilweise auf den ersten Sonntag im Mai ausweichen.

Im Verlauf des 1. Weltkrieges verzichtete man auf Aufrufe zum 01. Mai, was zu einer Spaltung zwischen Spartakusbund und SPD führte. Lediglich 1919 wurde der 01. Mai zum gesetzlichen Feiertag ernannt, um so Unruhen nach der Novemberrevolution des vergangenen Jahres zu verhindern. Nur in wenigen Städten und Regionen blieb der 01. Mai bis 1922 gesetzlich verankert. Trotz dieser Rücknahme des gesetzlichen Feiertages führte man den 01. Mai jährlich durch, doch blieb dieser ein regulärer Arbeitstag für alle Teilnehmenden. Erst 1923 marschierte dann Adolf Hitler mit der von ihm organisierten „Arbeitsgemeinschaft der vaterländischen Kampfverbände“ bewaffnet in München auf.

Am 01. Mai 1929 fand dann der so genannte „Berliner Blutmai“ statt, bei dem Arbeiter in den Berliner Bezirken Wedding und Neukölln, trotz eines Verbotes wegen befürchteter Unruhen in Richtung Innenstadt marschierten und einem riesigen Polizeiaufgebot gegenüberstanden. Bei diesen Unruhen kam es zu Straßenkämpfen, die drei Tage lang anhielten und bei denen über 200 Menschen verletzt und 33 getötet wurden. Zudem gab es über 1200 Verhaftungen und im Zuge dieser Ereignisse kam es zu einem Verbot des „Rote Frontkämpferbundes“ wegen des Versuches eines kommunistischen Aufstandes.

Nachdem die Arbeitslosenzahl auf über sechs Millionen anwuchs und Adolf Hitler im Jahre 1933 Reichskanzler wurde, erklärte er den 01. Mai 1933 zum gesetzlichen „Feiertag der nationalen Arbeit“ im Deutschen Reich. Ab diesem Tage bekam der 01. Mai eine gänzlich neue Bedeutung, er stand von nun an für die „Volksgemeinschaft“ im Deutschen Reich und wurde ein Jahr später in „Nationaler Feiertag des deutschen Volkes“ umbenannt, da sich der Wunsch nach Streiks durch diese neue „Volksgemeinschaft“ immer weiter verringerte.

Trotz des am 01. Mai 1945 noch andauernden Krieges versuchten Kommunisten, Gewerkschaftler und Sozialdemokraten mit der Genehmigung der alliierten Streitkräfte Maifeiern zu organisieren. Zu diesem Zeitpunkt kämpften noch immer deutsche Einheiten gegen die anrückenden Truppen der Alliierten und die Bevölkerung hungerte zwischen den Trümmern ihrer zerstörten Häuser oder befand sich auf der Flucht vor Tod und Zerstörung.

1946 wurde der gesetzliche Feiertag durch den Kontrollrat der Alliierten bestätigt und kleine Maiumzüge wurden durchgeführt. Auf diesen fehlte es jedoch an jungen deutschen Männern, da diese sich noch immer in den Gefangenenlagern, Lazaretten oder auf dem Weg in ihre Heimat befanden. In den Jahren danach verlor der 01. Mai immer mehr an politischer Bedeutung. In der DDR demonstrierte man an diesem Tage die Einheit von Bürgern und Regierung mit inszenierten Militärparaden. In der Bundesrepublik verkam der 01. Mai mehr und mehr zu einer kulturellen Veranstaltung mit künstlerischen Darbietungen mit Charakter eines Volksfestes, auf der die politischen Forderungen zweitrangig wurden.

Erst 1987 kam es in Berlin-Kreuzberg zu Krawallen linker Demonstranten, wie wir sie heute kennen. In der Folge solcher Auseinandersetzungen und der Festigung des „Nationalen Widerstandes“, kam es 1992 zu einem ersten Aufzug der damaligen „Freiheitlichen Arbeiterpartei“ (FAP) in Berlin-Prenzlauer Berg, wo sich einige Dutzend Aktivisten versammelten. Dieser sorgte bundesweit für Aufsehen, da es zu Ausschreitungen zwischen nationalen Aktivisten und linken Gegendemonstranten kam.

Die nationalen 01. Mai-Veranstaltungen beschränkten sich anfangs auf Berlin und erst 1996 kam es zu einer von der NPD und JN angemeldeten überregionalen Demonstration in Berlin-Marzahn, an der über 350 Aktivisten teilnahmen. Im darauffolgenden Jahr wurde die Veranstaltung verboten und es kam zu einer spontanen Demonstration in Hannoversch-Münden an der sich ebenfalls über 350 Personen beteiligten.

Im Jahre 1998 konnte man eine zentrale Veranstaltung für den 01. Mai in Leipzig durchsetzen. Diese wurde zwar auf eine stationäre Kundgebung beschränkt, doch folgten diesem Aufruf über 5000 Menschen und versuchten von ihrem Recht Gebrauch zu machen und sich in Bewegung zu setzen. Dies wurde allerdings durch starken Polizeieinsatz unterbunden. Ein Jahr später wurde eine zentrale Veranstaltung erneut verboten und es kam zu einer spontanen Demonstration in Ahrensburg bei Hamburg.

Ab 2000 nahm man von einer zentralen Veranstaltung Abstand und es kam zu mehreren Maidemonstrationen im Bundesgebiet, wobei in Berlin mit über 1000 Teilnehmern die größte stattfand. 2001 und 2002 fanden die zentralsten Veranstaltungen in der „Finanzhauptstadt“ Frankfurt am Main statt, bei denen im ersten Jahr über 1000 Aktivisten kamen und im folgenden Jahr über 500. Bei diesen Veranstaltungen kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen nationalen und linken Demonstranten, so wie mit Ausländerbanden und der Polizei.

Das Jahr darauf konnte man in Halle an der Saale mit über 1200 Teilnehmern wieder eine größere Veranstaltung des „Nationalen Widerstandes“ durchführen. Als 2004 die NPD und freie Kräfte eine gemeinsame Veranstaltung organisierten, konnte man in Berlin über 3500 Menschen auf die Straße bewegen. Außerdem fand in Leipzig eine weitere Demonstration mit über 1000 Teilnehmern statt, was einen deutlichen Anstieg der Teilnehmerzahl zu den vergangen Jahren darstellte.

In den Jahren 2005, 2006 und 2007 fanden dezentrale Veranstaltungen zum 01. Mai statt, was aber nicht dazu führte, an diesem Tage dennoch geschlossen auf die Straße zu gehen und gemeinsam für eine nationale und sozialistische Alternative in diesem Staate zu demonstrieren. Im Jahre 2007 konnte man in Dortmund mit ebenfalls weit über 1000 Teilnehmern eine erfolgreiche 01. Mai – Demonstration im Ruhrgebiet durchführen. Im Jahr darauf fanden gleich zwei große Demonstrationen des nationalen Spektrums in Nürnberg und Hamburg-Barmbek statt. In Hamburg kam es hierbei zu heftigen Krawallen durch linksextreme Gegendemonstranten.

Im vergangenen Jahr verbot man die zentrale 01. Mai – Demonstration in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover und es kam zu rund ein Dutzend dezentralen Aktionen auf nationaler Seite. Die größte nationale Demonstration des vergangenen Jahres konnte in Ulm und Neu-Ulm durchgeführt werden. In Dortmund hingegen demonstrierten spontan über 400 nationale Aktivisten gegen Kapitalismus und Globalisierung, wobei es in der Innenstadt zu Auseinandersetzungen mit Teilnehmern einer DGB-Veranstaltung kam. Auch in der Hansestadt Greifswald gingen spontan über 200 junge Nationalisten auf die Straße. Im niedersächsischen Rotenburg waren es weitere über 100 Personen. Außerdem kam es in Siegen, Weiden (Oberpfalz), Freiberg (Sachsen), Berlin-Köpenick, Dresden, Mainz, Völklingen (Saarland) und in Kaiserslautern zu nationalen Aktionen.

Im Zeichen dieser Tradition und der Notwendigkeit eine Alternative durchzusetzen, müssen wir auch dieses Jahr wieder geschlossen auf die Straße gehen und für eine Veränderung aktiv eintreten. Die zentralsten Veranstaltungen sollen dieses Jahr in Berlin und in der bayrischen Stadt Schweinfurt stattfinden. Aber auch in Rostock, Erfurt, Hoyerswerda und Solingen werden junge Aktivisten ihren Protest auf lokaler Ebene zum Ausdruck bringen. In diesem Sinne – NATIONALER SOZIALISMUS JETZT!

Quelle: http://logr.org/fnsi/
Termine
Immer auf dem Laufenden!
Für uns abstimmen!
Presseschau
Archiv