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Dorsten: Erfolgreiche Flugblattaktion als Reaktion auf Kindesmissbrauch
10.06.2009 | Koordinationsnetz Ruhr-Mitte
Nachdem ein 49-Jähriger vor kurzem vor dem Landgericht des Kindesmissbrauchs schuldig gesprochen wurde, ihm aber nur eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren auferlegt wurde, versammelten sich am vergangenen Samstag ganz genau 20 Nationale Sozialisten in der Dorstener Innenstadt um Flugblätter zu verteilen. Da am heutigen Sonnabend ebenfalls ein ,,Altstadt"-Fest stattfand, und jede politische Partei zum Infostand antrat, wollte man sich diese Möglichkeit nicht nehmen lassen das aktuelle Thema direkt in Bevölkerung und Politik hineinzutragen.

Es war für nationale Kräfte seit langem die erste öffentliche Aktion in Dorsten, und dies bemerkte man auch beim Verteilen der extra angfertigten 2.000 Flugblätter. Begegneten in Haltern, Gelsenkirchen, Gladbeck oder Marl die Bürger einem mit einem freundlichen Lächeln und begannen zwanglos eine Diskussion, so erkannte man schnell dass es in Dorsten anders verlaufen würde. Ohne den politischen Hintergrund der Aktivisten vermuten zu können, lehnten viele Menschen die Flugzettel ab. Trostlos und still gaben sich die Leute. Dennoch verteilte man innerhalb von nur einer Stunde die gedruckten Handzettel.

Nach ca. 30 Minuten traf zudem die Polizei ein, welche mit rund einem halben Dutzend Beamten die Innenstadt auf der Suche nach potentiellen Verteilern durchkämmte. Grund hierfür war ein in die Jahre gekommender Marxist, der sich als Bergarbeiter vorstellte und in der Verteilung von Flugblättern eine Belästigung und Straftat erkannte. Doch trotz der lauten Schreie des Mannes, der sich nicht mehr einzukriegen schien, gelang es den Einsatzkräften lediglich von einer Passantin die Personalien aufzunehmen, welche kurz zuvor ein Flugblatt erhalten hatte.

In der Zwischenzeit begab sich ein Aktivist zum Informationstisch der Linken, um die Positionierung der Partei zum Kindesmissbrauch zu erfragen, und einige gute Gründe zu erfahren, weshalb man diese Partei denn wählen sollte. Gleich der erste aktive Sozialist stürmte auf den Aktivisten zu, um diesen als ,,Rassisten" zu bezeichnen. Als der Aktivist auf diesen Begriff lediglich mit einem kühlen ,,Ja, ganz recht" antwortete, und nach einer wissenschaftlichen Widerlegung des Begriffes Rasse fragte, verdrückte sich der nun wortkarge Mann ganz schnell wieder in die Menschentraube zurück.

Nun folgte eine nette ältere Frau, die leider auch nicht in stande war die Gründe zur Wahl der Partei zu liefern, und sich im Anbieten verschiedenartiger Propaganda zu retten versuchte. Da man aber von ihr selbst erfahren wollte, welch Geisteskind die Linke ist, bat man darum mit jemanden zu sprechen der wisse warum er hier stehe. So kam es nun zu einem interessanten Gespräch mit einem jungen Studenten der Linken aus Dorsten, der den Aufruhr um die Nationalen Aktivisten sowieso nicht verstehe, da jeder seine eigene Meinung haben könne. Nach rund 20 Minuten der Diskussion, kam man dennoch überraschend oft auf den gleichen Nenner, vorallem in der Einwanderungs- bzw. Asylpolitik. Die einzige Frage die im Raum stehen blieb: Was bewegt den Herren zu den Linken?

An sich kann dieser Tag als mäßiger Erfolg gewertet werden. Angesichts dessen, dass Dorsten für uns Neuland war, und nur wenige Aktivisten vor Ort wohnen, kann man mit dem Ablauf und der Vorbereitung zufrieden sein. Wir werden weiterhin in Dorsten aktiv werden, denn wo Kindesmissbrauch behandelt wird wie Alltagspolitik, und nicht zu öffentlichen Aktionen führt, werden wir nicht ruhen.

Gerade dem schwächsten Glied einer Volkskette, gehört die größte Aufmerksamkeit geschenkt.
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