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Eine "ganz normale" Personenkontrolle!
09.04.2010 | Autonome Nationalisten Pulheim (ANP)
Es ist Samstagabend. Der Abend nach dem Trauer- und Protestmarsch in Stolberg. Zwei Aktivisten möchten sich, zusammen mit ihren Freundinnen, einen gemütlichen Abend machen und sich von den Strapazen des Tages erholen. Doch statt der Erholung von den bereits erlittenen Strapazen, sollten an diesem Abend nur noch weitere auf sie zu kommen.

Als sie gegen Mitternacht beschließen, den Ort des Geschehens zu wechseln und zur Wohnung des anderen Aktivisten zu fahren, werden sie auf dem Weg zu ihrem Auto aufgehalten. Und zwar von der Polizei, welche mit quietschenden Reifen neben den Aktivisten zum stehen kommt. Der Streifenwagen kam noch nicht ganz zum stehen, da brüllt auch schon der erste Beamte aus dem geöffneten Fenster: "Halt,sofort stehenbleiben. Personenkontrolle!". Die in diesem Moment total perplexen Aktivisten folgen der Aufforderung zusammen mit ihren verängstigten Freundinnen, bleiben stehen und händigen den Beamten ihre Personalausweise aus.

Die Aktivisten ahnen bereits, was ihnen bevorsteht und stellen sich auf eine längere Prozedur ein. Zu oft haben sie bereits die Erfahrung machen müssen, wie eine "Personenkontrolle" in Pulheim abläuft. Die Aktivisten werden zusammen mit ihren Freundinnen aufgefordert, unter einer hell erleuchteten Laterne Platz zu nehmen, während die Beamten im Streifenwagen die Personalien über Funk überprüfen lassen. Auch dieser Aufforderung wird nachgekommen. Nachdem die Personalien überprüft wurden, machten die Beamten den Aktivisten klar, dass nun eine Leibesvisitation durchgeführt wird.
Dies sollte auch den Frauen nicht erspart bleiben, doch da der besagte Streifenwagen ausschließlich mit männlichen Beamten besetzt war, forderte man auch gleich einen mit weiblichen Beamten an. Dieser kam auch rasch mit Blaulicht angerast, was bei so einem Einsatz, mit solch einem Dringlichkeitswert, auch dringend erforderlich ist. Nun konnten endlich die Leibesvisitationen durchgeführt werden. Nachdem die Kleidungsstücke der Aktivisten, sowie die Kleidungsstücke der Freundinnen, penibel genau durchsucht wurden und natürlich nichts Verbotenes sichergestellt werden konnte, befasste man sich mit den Schuhen der Aktivisten. Schließlich könnten dort welche von diesen hochgefährlichen Aufklebern versteckt sein, welche in Pulheim an jeder zweiten Laterne kleben. Doch auch die Durchsuchungen der Schuhe fielen negativ aus. Kein "Treffer"! Wer hätte das gedacht.
Doch damit noch nicht genug. Jetzt sollte die übliche "Ausquetscherei" losgehen. Wir möchten an dieser Stelle nur ein paar Zitate der Beamten anführen, ansonsten würde der Rahmen hier wohl gesprengt: "Sie kommen sicher von der rechtsradikalen Demonstration in Stolberg, oder? ... Nicht? Dann kommen sie sicher aus Aachen.", "Sie sind doch bei der ANP,oder?", "Mit wem verkehren sie denn ansonsten so in Ihrer Freizeit?", "Wen möchten sie denn heute noch verprügeln?", "Gehen sie heute keine Aufkleber mehr verkleben?", "Sie sind doch alle als rechte Gewalttäter bekannt und in der Kartei "Gewalttäter-rechts" gespeichert, sie haben doch sicher noch etwas vor" und so weiter, und so weiter...

Die Aktivisten handelten in dieser Situation genau richtig und vorbildlich und gingen keinen Dialog mit den Systemschergen ein. Jedes Wort was man mit diesen Menschen spricht, ist eines zu viel. Diese "Personenkontrolle" zeigt wieder mal deutlich, wie die Polizei in Pulheim versucht, nationale Aktisten zu schikanieren und einzuschüchtern. Doch statt uns einzuschüchtern, zeigen uns solche Repressionen nur eines. Nämlich, dass dieses System Angst vor uns und unserer Bewegung hat und selbiges mit allen Mitteln und aller Macht versucht sich zu erhalten. Doch nicht nur das System bemerkt, wir werden immer stärker. Auch wir bemerken das und schöpfen aus genau diesen Repressionen neuen Mut und die Kraft, weiter gegen dieses Unrechts-System vorzugehen und es schließlich irgendwann zu stürzen und es durch ein gerechtes, nationales und sozialistisches System in einem freien Deutschland zu ersetzen, was uns auch irgendwann gelingen wird, denn dieses System ist zum Scheitern verurteilt!
Und die uns zugefügten Repressionen und Schikanen werden wir bis dahin sicher nicht vergessen haben...


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