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Ein kleiner Appell zum Jahresende
16.12.2007 | Aktionsgruppe Rheinland (AG-R)
Nationale Sozialisten aus dem Rheinland schlossen sich dieses Jahr zusammen, um die Strukturen in unserer Region zu verbessern und die Zusammenarbeit voranzutreiben. Wir einigten uns auf den Namen Aktionsgruppe Rheinland und verstehen uns so – wie der Name schon sagt – als ein aktionsreicher Zusammenschluss freier Nationalisten. Da bei uns Aktionen im Vordergrund stehen und wir damit vor allem jüngere Deutsche erreichen wollen, wollen wir ein kleines Fazit ziehen und genaue Vorgänge im Jahr 2007 kritisch beleuchten.

Da wir so gut wie jede nationale Demonstration in unserem Umkreis unterstützten, wollen wir auch hier besonders diese mal Hinterfragen über Sinn, Zweckmäßigkeit und den angeblichen Erfolg. Zu Anfang sei gesagt, dass dies kein Angriff auf Parteien, Aktivsten oder andere Personen sein soll. Wir sind uns durchaus bewusst, welches Risiko ein Demoanmelder auf sich nimmt und mit welchen Repressionen er zu rechen hat, unabhängig davon, ob diese direkt vom Staat oder von Untergrund-Organisationen des Staates (z.B. Antifa), auch wenn diese sich selbst als Staatsfeinde verstehen, ausgehen. Deshalb würdigen wir jeden Anmelder, der mit seinem Namen für unsere Sache einsteht.

Trotzdem sollte mal auch gewisse Dinge kritisch hinerfragen. Denn wie sinnvoll sind Demonstrationen mit 100 Teilnehmern? Wie sinnvoll sind 4 oder 5 angemeldete Demonstrationen an einem Tag oder in einem Bundesland im Monat? Wann sind wirklich Demonstrationen von Nöten?

Auf all diese Fragen gibt es keine richtigen Antworten, diese wird es bestimmt auch nicht einheitlich in naher Zukunft geben. Doch trotzdem sollte man sich Gedanken machen, wie 100 Demonstranten, wobei 1000 Staatsdiener die Straßen absperren und noch mal 1000 Gutmenschen und Antifaidioten am Straßenrand stehen, auf einen unabhängigen Passanten wirken? Oder wie 4,5 Demonstrationen in einem Monat in einem Bundesland sich auf die Teilnehmerzahl der jeweiligen Demo auswirkt?

Ist es nicht manchmal eventuell viel sinnvoller mit 15 Aktivsten Flugblätter zu verteilen, als mit 100 Teilnehmern eine Demonstration durchzuführen? Bei einer Mahnwache im Innenstadtbereich mit ca. 60 Teilnehmer kann man eventuell mehr Leute persönlich erreichen, als mit einer Demonstration mit ein wenig mehr Teilnehmern, auch wenn dann eventuell das Medienecho nicht gegeben ist, welches – egal wie die Demonstration verlaufen ist – sowieso negativ ausfallen wird.

Außerdem ist die Kommunikation zwischen den nationalen Gruppen wichtiger denn je. Es hat keinen Sinn, dass Demonstration angemeldet werden und benachbarte Aktivisten davon nichts wissen. Es sollte eine Absprache und eine Abstimmung zwischen den Aktivsten stattfinden und dort der Sinn bzw. die Wichtigkeit der jeweiligen angestrebten Demonstration besprochen werden. Dort sollte besonders überlegt werden, ob andere Aktionsformen (Mahnwachen, Flugblattaktionen oder ähnliches) in diesem Fall nicht sinnvoller wären bzw. welche Aktionsform mit der wahrscheinlichen Teilnehmerzahl am besten geeignet ist.

Wir sagen auch ganz klar, dass wir im neunen Jahr Demonstrationen boykottieren werden, die bereits von gewissen Personen jetzt schon angekündigt werden, ohne einen besondern Grund bzw. ein Demo-Thema zu haben. Wir kämpfen für die nationale Sache und gehen nicht für irgendwelche Selbstdarsteller auf die Straße, nur damit diese dann eine Demonstration in ihrer Stadt vorzuweisen haben und somit eventuell bei wichtigen Demonstration die Teilnehmerzahlen nach unten treiben, da es nicht jedem möglich ist, jede Woche an einer Demonstration teilzunehmen.

Wir würden uns wünschen, wenn sich dies im Jahre 2008 verbessern wird und hoffen auf halb so viele Demonstrationen, aber dafür auf doppelt so viele Teilnehmer und doppelt so viel verteilte Flugblätter.

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