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Immer wieder Sonntags...
17.05.2009 | Autonome Nationalisten Leverkusen/Leichlingen (ANL)
Ja es hört sich alles verlockend an. Rassehunde zu Spottpreisen zwischen 90 und 500 Euro. Man fahre nach Lüttich (Belgien) auf den allwöchentlichen Sonntagsmarkt, hier gibt es alles günstig, vom Kaffee bis zur Kleidung. Bis hin zum Hundewelpen vom Wühltisch.
In Läden rund um den Markt sitzen hunderte Rassehunde. Billig geschmuggelt aus Polen, Ungarn oder Tschechien. Weitere wehrlose Opfer der EU-Osterweiterung, die solchen illegalen Handel noch leichter und profitabler gemacht hat.

Der Hund als Ware, ohne jeglichen Stammbaum, mit dubiosen Impfpässen. Sie stammen aus Massenzuchtanlagen wo das Motto einhergeht:

“Hallo, mein Name ist „ Hund“ ich bin 5 Jahre alt und lebe in einem dunklen Stall oder einem dunklen Zwinger mit einer Nummer vorne drauf ,den ich in meinem Leben noch nie verlassen habe. Um mich herum in den anderen Zwingern leben meine Mutter, meine Tante, meine Schwestern, eigentlich sind wir hier irgendwie alle miteinander verwandt .Ich bin jetzt zum siebten mal trächtig und ich habe Hunger und hoffe das ich heute Abend vielleicht etwas Brot bekomme!
Einige Tage später kommen in der Nacht meine 6 Welpen zur Welt. Sie liegen nun auf dem kalten Boden. Ich versuche sie mit meinen abgemagerten Körper ein wenig zu wärmen. Sie schreien vor Hunger, ich gebe ihnen das bisschen Milch das ich habe, doch auf Grund meiner unterernährten und kranken Lage reicht es nicht aus, zwei meiner Babys sterben noch in der selben Nacht. Am nächsten Morgen kommt ein Mann, schaut in denn Stall, nimmt sich meine zwei toten Babys und wirft sie in einen Eimer ,geht zu denn anderen Ställen, holt da eventuelle Kadaver raus und wirft sie auf denn Müll .
Nach fünf Wochen öffnet sich die Tür zu meinem Stall wieder. Der Mann nimmt meine Babys ,ich belle erschrocken und bekomme dafür einen Tritt in den Bauch, er schließt wieder die Tür hinter sich und meine Babys sind weg. Ich kauere mich in eine Ecke, mein Gesäuge wird immer härter und heißer, es tut weh und ich merke wo mich sein Tritt traf .
Mir wird es heiß und kalt, das Fieber wird immer stärker. Ich lege mich in eine Ecke und schnüffle den letzen Rest meiner Babys der bald verfliegen wird ,denke an sie, mache mir Sorgen ob es ihnen gut geht. Ob sie es warm haben und gesättigt sind?
Ich bin wieder allein im Dunkeln, mit sorgenvollen Gedanken schlafe ich ein.

In der Abenddämmerung kommt ein Mann, er sagt: „Holt eine Schubkarre, hier ist eine tot!“

Nur eine Geschichte? Nein der ganz normale Wahnsinn, einer „Massenzuchtanlage”, wo tagtäglich Hündinnen in lebensunwürdigen Verhältnissen zum Wohle der profitgeilen und skrupellosen Züchter ihre Zeit fristen!

Und nun sind wir wieder in Lüttich, wo ihre Welpen nun zu einem Spottpreis, überwiegend an Touristen, verschachert werden. Die Welpen, die auch für einen normales Auge stark abgemagert und apathisch wirken, sitzen in viel zu kleinen, gefliesten Zwingern mit ein wenig Einstreu, das schon stark verkotet ist und nach Ammoniak stinkt! Die Welpen, die schon zu schwach oder gar verletzt sind, kommen nur noch in Plastikkisten, und stehen aufgereiht und zum Schnäppchenpreis ausgezeichnet auf dem Boden.
So sitzen sie dort und warten auf einen Abnehmer. Spricht man die Verkäufer darauf an, wird man freundlich behandelt und bekommt gesagt das die Welpen nur müde vom Transport seien.

Doch anscheinend stört es hier keinen potenziellen Käufer, weder das Erscheinungsbild, noch der fehlende Stammbaum, noch die durchaus bewusste Herkunft dieser armen Geschöpfe! Denn "Geiz ist geil" und Moral kann oder will man sich nicht leisten. Auf Fragen an die Käufer bekommt man Antworten wie “ Naja in Deutschland sind sie so teuer und außerdem ist das doch gut, dann bekommt wenigsten das Hündchen was wir ausgesucht haben ein schönes Zuhause”

Aber dass durch diese Käufe die Massenzucht überhaupt Bestand hat will niemand hören!
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