Journalistische Verrenkungen – Der Kölner Stadtanzeiger erklärt ein unsinniges Gesetz
08.11.2010 | Freies Netz Köln
Kürzlich stöberten wir wieder einmal durch die Onlineseiten der lokalen Kölner „Mainstreamblätter“, wobei uns eine Meldung besonders auffiel. Der „Kölner Stadtanzeiger“ (KSTA) berichtete über eine Entscheidung eines der höchsten bundesdeutschen Gerichtshöfe, des Bundesverwaltungsgerichtes (BVerwG), nach der auch für Computer Rundfunkgebühren gezahlt werden müssen. Da der KSTA eine Rubrik hat mit dem schönen Namen „Anstoss“, so als ob der KSTA irgendetwas was die Rechtsprechung der brD beschließt, wirklich anstössig fände, muß dort auch ein qualitätsjournalistischer Schreiberling im Sinne der politischen Korrektheit seinen Kommentar abgeben. Man gönnt sich ja sonst nichts!
Christian Rath heißt der Mann und wir haben uns erlaubt seine journalistischen Verrenkungen kurz zu analysieren. Denn dem Auftragsschreiber stellt sich folgendes Problem: Wie verkaufe man der immer kritischer und immer weniger werdenden Leserschaft ein unsinniges und ungerechtes Gesetz als genialen Wurf? Der geneigte Leser mag selbst beurteilen, ob ihm dies gelang.
„Urteil betrifft nur Wenige“. So lautet die Überschrift des „Anstoss“ von Christian Rath. Liest sich ziemlich beschwichtigend, oder?
„Auf den ersten Blick klingt das Urteil ärgerlich. Auch für Computer muss Rundfunkgebühr bezahlt werden, hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.“ Nanu, Herr Rath, ärgerlich? Ach so, nur auf den ersten Blick, also keine voreiligen Schlüsse von uns unverständigen Lesern. Denn Sie werden uns ja den nötigen Durchblick in den folgenden Ausführungen verschaffen.
„Doch betroffen sind von dem Urteil die wenigsten. Wer schon ein Radio oder einen Fernseher bei der GEZ angemeldet hat, muss für den Heim-PC oder den Laptop nicht extra bezahlen.“ Schon mal überlegt, Herr Rath, dass sich viele absichtlich gegen ein Radio und TV entschieden haben, weil sie das stupide und größtenteils kulturzerseterische Programm einfach nicht sehen und hören möchten? Und es nicht ertragen können in den Nachrichten und sonstigen Infoprogrammen dreist belogen und manipuliert zu werden und dafür auch noch zu zahlen? Zudem kann man den Betrieb einer Internetseite nicht mit dem Riesenaufwand vergleichen der nötig ist um einen TV-Sender zu betreiben. Die GEZ (Gebühreneinzugszentrale) geht es auch überhaupt nichts an, was die Internetbenutzer sehen und hören.
„Ansonsten ist das Urteil auch nicht sonderlich überraschend.“ Da geben wir Ihnen Recht. Mittlerweile wundert uns gar nichts mehr, was die Herrschenden so beschließen.
„Die Gebührenpflicht für den Internet-PC ist schon seit 2007 Gesetz.“ Ach so, seit 2007? Wir können uns auch noch an das totale Unverständnis erinnern, das dieses Gesetz nicht nur bei vielen Internetnutzern auslöste.
„Das wollen manche zwar nicht wahrhaben, jetzt ist es aber in letzter Instanz bestätigt.“ Ja, manche Ungläubige hofften immer noch auf eine Einsicht des Staates, wurden dann aber durch höchste Rechtssprechung eines Besseren belehrt.
„Allerdings kann man das weitverbreitete Unverständnis auch nachvollziehen. Ein Computer wird eben überwiegend nicht zum Radiohören und Fernsehen benutzt, sondern zum Schreiben von Texten, zum Lesen von ksta.de, zum Chatten, zum Mailen, für Online-Banking und vieles mehr.“ Oh, wie Recht Sie doch haben, Herr Rath, nur beim völlig uneigennützigen und absolut dezenten Erwähnen von „Lesen von ksta.de“ wusste man sich ein Lachen gerade noch zu verkneifen.
„Es steigert die Akzeptanz der GEZ nicht, wenn sie jetzt noch Gebühren für Computer verlangt.“ Jetzt brach es aus uns heraus, das Lachen! Herr Rath, Sie haben es geschafft. Wir haben nicht gewusst dass die Gauner der GEZ überhaupt bei irgendjemandem eine „Akzeptanz“ geniessen. Außerdem verlangt die GEZ keine Gebühren, sondern sie treibt sie nur mit oft unlauteren und geradezu verbrecherisch anmutenden Methoden ein.
„Deshalb ist es zu begrüßen, dass die Gebühr ab 2013 nicht mehr für den Besitz von Rundfunkgeräten bezahlt werden soll, sondern pro Haushalt. Das ist zumindest leichter nachzuvollziehen.“ Mit diesem Satz haben Sie sich Ihren schreiberischen Judaslohn unredlich verdient! Ab 2013 müssen sämtliche Haushalte für das schlechte, überteuerte Programm der öffentlich-rechtlichen Manipulationssender bezahlen. Ob man ein TV- oder Radiogerät oder einen PC hat, oder auch nicht, alle zahlen. Das ist sehr leicht nachzuvollziehen, wenn man nur damit seinen erbärmlichen Job als Faktenverdreher beim KSTA behalten darf, nicht wahr Herr Rath?
„Ob es für Rundfunkgebühren auf Dauer Akzeptanz gibt, hängt dann aber nicht zuletzt vom Programm der öffentlich-rechtlichen Sender ab.“ Wir für unseren Teil haben unser Urteil über die Akzeptanz schon gefällt: Keinerlei Geld von einem Deutschen für ein antideutsches Programm!
„ARD und ZDF müssen die richtige Mischung finden aus Sendungen, die fast alle attraktiv finden, und Angeboten, die so anspruchsvoll sind, dass es sie eben nur bei einem Sender mit Gemeinwohl-Verpflichtung geben kann. So schwierig ist das eigentlich nicht.“ Und bei der Luftblase der „Gemeinwohl-Verpflichtung“ platzte das Lachen wieder aus uns heraus. Und nein, Herr Rath, so schwierig ist es in der Tat nicht, die Leute zu unterhalten, wie Sie mit der unfreiwilligen Komik Ihres „Anstosses“ bewiesen haben. Ob eine solche Unterhaltung aber Unsummen an Geldern aus der Tasche des arbeitenden Volkes wert sind, wagen wir doch gelinde gesagt enorm zu bezweifeln.
Herr Rath, niemand will das immer schlechter werdende Programm sehen und hören! Wenn sich die Menschen vom Rundfunk abwenden und keine Gebühren mehr zahlen hat das Gründe! Dieselben Gründe warum dem KSTA die Leser in Scharen davonlaufen und Sie dazu nötigen schon einen Teil der Auflage selber zu kaufen um die Annoncenpreise hochzuhalten. Die Menschen wollen nicht mehr belogen werden, sondern die Wahrheit erfahren. Deshalb geben sie mehr und mehr alternativen Medien eine Chance und gewöhnen sich an sie. Wie wäre es wenn Sie sich mal die Seite des „Freien Netz Köln“ oder andere systemalternative Internet-Präsenzen betrachten? Wir nationale Sozialisten werden nicht fürs Täuschen und Manipulieren bezahlt, so wie Sie, sondern fühlen uns aus freien Stücken der Wahrheit und dem Überleben des deutschen Volks verpflichtet. Ein Volk, das Sie nur als Konsumenten Ihrer journalistischen Verrenkungen im Dienste des kapitalistischen Systems der BRD betrachten.