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Kostenlose Märchenstunde: Klarmann an der RWTH
15.01.2008 | Autonome Nationalisten Aachen (ANA)
In der „Aachener-Zeitung“ wurde vor einigen Tagen ein Vortrag über die „Rechtsextreme Szene im Kreis Aachen“ beworben. Referent, wie soll es auch anderes sein, war Michael Klarmann, der als der „Experte“ für die Region Aachen gilt, wenn das Thema „Neonazis“ heißt. Diesen Ruf hat er seiner verlorenen Zeit zu verdanken, die er lediglich damit verbringt seinen Blog zu aktualisieren, „rechte Aufmärsche“ zu fotografieren oder auch mit krummen Methoden versucht, an Informationen zu gelangen. Seine politische Einstellung lässt sich nicht nur durch seine Beiträge identifizieren, sondern auch die Tatsache, dass er z.B. für das linksextreme Portal „Indymedia“ Beiträge verfasst und Kontakte zur linksfaschistischen „Antifa“ hält, zeigt, dass er weiter links steht, als mancher PDS-„Genosse“.

Nachdem der besagte Vortrag groß angekündigt wurde, entschlossen sich auch über zwei Dutzend nationale Aktivsten an ihm teilzunehmen. Dies blieb vom „Nazijäger“ natürlich nicht unkommentiert, so dass dieser gleich die Zuhörer auf die „bösen Rechtsextremisten“ aufmerksam machte und sogar in Anwesenheit von „Anti“-Faschisten Namen von Aktivsten nannte, sich aber gleichzeitig über die angeblichen Anti-Antifa Aktivitäten ausheulte.

Weiterhin enthielt sein Beitrag keine neuen Informationen, welche für besonderes Aufsehen sorgten. Ein Normalbürger, der am Tag eine Tageszeitung ließt, hätte sich diesen Vortrag auch sparen können, da dort nichts anderes vorgetragen wurde, als das was jeden Tag in den Medien geschrieben wird. Noch erwähnenswert ist, dass Klarmann den Erfolg der NPD in der Nachkriegszeit im Jahre 1946 sah. Schon verblüffend, dass ein „Experte“ einer Partei etwa 18 Jahre vor ihrer Gründung einen Erfolg attestiert, geschweige denn nicht mal weiß, wann Wahlen in der 1949 gegründeten BRD stattfanden.

Außerdem bediente sich Herr Klarmann an Videomaterial der Aktionsgruppe Rheinland und spielte Rechtsrocklieder ab um die „demokratischen“ Zuhörer, welche sich aus Antifas und Studenten, die natürlich alle ganz „freiwillig“ am Vortrag teilnahmen, zusammensetzten, weiter zu „schocken“. Zum Schluss stellte er natürlich auch fest, dass die meisten „Neonazis“ aus sozialschwachen Familien bzw. gestörten Familienverhältnisse kommen. Beweise oder Bespiele? Fehlanzeige!

Nach der Veranstaltung wurde Herr Klarmann dann von 20 Zuhörern zu seinem Fahrrad begleitet, „damit ihm auch bloß nichts passiert“, so der Kommentar eines Antifaschisten. Recht hat er! Denn wenn es dunkel wird, kann man kaum noch sicher alleine durch die Innenstadt laufen, aber woran das wohl liegen mag? Etwa an den nationalen Sozialisten, die friedlich ihren Heimweg antraten oder an den kriminellen Ausländerbanden, die kleine Kinder „abziehen“ und damit ihren Lebensunterhalt finanzieren?
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