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Magdeburg 2012
17.01.2012 | Nationale Sozialisten Wuppertal (NaSoWPT)
„Man darf die Vergangenheit nicht vergessen, man muss aus ihr lernen!“
So hat es jeder in seiner Kindheit und Jugend mehrfach von links-liberalen Staatsfürsorgern eingetrichtert bekommen. Gerade weil uns häufig ein sturer Zusammenhalt und eine uns einigende kompromisslose Ignoranz vorgeworfen werden, mag folgendes Zugeständnis verwundern:
„Sie haben Recht!“

Auch dieses Jahr, am 14. Januar, versammelten sich weit über 1000 Gesinnungskameraden, um an die mehr als dreißigfache Bombardierung, der einst von blühender Barockarchitektur geprägten Stadt Magdeburgs, zu erinnern. Über 10.000 Einwohner verloren durch das demoralisierende Bombardement vorwiegend von zivilen Zielen ihr Leben. Über 200.000 Einwohner ihren Wohnraum. Die Traditionsstadt Magdeburg durch die willkürliche Flächenvernichtung sein Markenzeichen der einzigartigen Barockmeile um den Neuen Weg, Domplatz und Alten Markt. Magdeburg ist neben der ehemaligen europäischen Kulturperle Dresden und der einzigartigen Kirchenstadt Köln, die am schmerzlichsten vom sinnlosen Bombenwahn betroffene Stadt Europas.
Zahlreiche junge Menschen nahmen mitunter weite Anreisen auf sich, um dem goetheschen Sinnspruch „Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen“ Rechnung zu tragen: Die Auseinandersetzung mit einer objektiven Eigenbetrachtung der deutschen Geschichte.
Der ca. 6stündige Trauermarsch verlief seitens der Veranstalter friedlich. Ein halbes Dutzend versuchter Blockaden bzw. ungenehmigter Gegendemonstrationen wurden von der Polizei geräumt und aufgelöst, gewalttätige Zwischenfälle der Gegendemonstranten durch Verhaftungen und Wasserwerfereinsatz geahndet (vgl. auch liveticker der linken Website „endstation-rechts“). Besonders Makaber erscheint der Versuch einzelner linker Aktivisten die Gedenkveranstaltung durch eine Sitzblockade in KZ-Häftlingskleidung mit dem Transparent „Wir trauern um jeden, den wir an die Faschisten verlieren“ sowie der Versuch eine Betonplatte aus dem ersten (MDR) oder fünften (Spiegel-online) Stock auf einen Magdeburger Polizisten zu werfen, der mit seinen Nebenmännern versuchte, Eskalationen zu verhindern.
Bleibt abzuwarten, wie viele lokale und überregionale Zeitungen dies erneut den Rechtschaffenen und nicht den Tätern zu Last legen, da die Polizei „auf dem rechten Auge blind sei“. Wer wüsste das besser, als wir in Wuppertal und anderorts.
Neben diesen gewalttätigen Versuchen der Verhinderung eines Gedenkens an die 100.000e zivile Opfer, gab es auch den alljährlich nicht weniger peinlichen Versuch einer Gegenveranstaltung der Stadtverwaltung: die sogenannten „Meile der Demokratie“. Ein Stand bot Kindern die Möglichkeit, sich aktiv an diesem pietätsfernen Budenzauber zu beteiligen: Eine überdimensionale schokoladenbraune Wand war mit bunten Farbluftballons benagelt, welche es galt, durch Wurfpfeile zum Zerplatzen zu bringen. Das Standmotto >Magdeburg ist bunt. Gegen braunes Gedankengut<, zeigte sich plastisch in einem widerlichen Farbgeschmiere. Es nimmt nicht wunder, wenn ein kleines Mädchen dies mit den Worten kommentierte: „Sieht das eklig aus!“.
Vielleicht wäre ein überdimensionales Foto der Stadt Magdeburg, gefüllte Farbballons mit den alliierten Farben blau, weiß, rot und die Pfeile in kinderhandgerechten Bombenform eine mögliche Alternative. Es müsste sich dem Vorwurf der subjektiven Würdelosigkeit bezüglich des deutschen Geschichtsumgangs zwar auch erwehren, aber es könnte sich zumindest etwas Objektives daraus lernen lassen. Ganz spielerisch dem Veranstaltungsmotto der Gegenveranstaltung, im Grunde genommen aber vielmehr dem unsrigen entsprechend:
„Man darf die Vergangenheit nicht vergessen, man muss aus ihr lernen!“
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