Mal wieder: Deutsche Soldaten sterben in Afghanistan!
08.04.2010 | Nationale Sozialisten Bergisch Gladbach (NSBG)
Der jüngste Anschlag in Afghanistan, der für drei Bundeswehrsoldaten den Tod bedeutete und acht andere zum Teil schwer verletzte, macht deutlich, dass die Forderung nach einem Rückzug deutscher Soldaten aus der Region aktueller denn je ist. Deutsche Soldaten werden in einem völkerrechtswidrigen Krieg für fremde Interessen eingesetzt, um Vasallendienste für die alliierten Kriegstreiber zu verrichten.
Gerne stellen die gleichgeschalteten Systemmedien in der Bundesrepublik die „Afghanistan-Mission“ als einen humanitären Einsatz da, bei dem die Region aufgebaut und der Bevölkerung Frieden geschaffen werden soll. Doch die Realität sieht anders aus: Immer häufiger werden Bundeswehr-Soldaten in Gefechte verwickelt und immer häufiger sterben deutsche Soldaten. Kritik wird in Deutschland nur geäußert, wenn wieder einmal Schlagzeilen von Angriffen auf Zivilisten auftauchen, wie das Bombardement mehrerer Tanklastzüge, was zur Zeit im Untersuchungsausschuss des Bundestages thematisiert wird. Doch diese Fälle stellen lediglich die Spitze des Eisberges dar – fast täglich sterben Zivilisten durch Übergriffe der Besatzer. Während andere europäische Länder im mittlerweile neunten Jahr des Krieges auf Druck der Bevölkerung über einen Rückzug – zumindest von Teilen – der dort stationierten Einheiten nachdenken, stockt die Bundesregierung ihre Kontigente weiter auf.
Während anfangs die angebliche Terroristenbekämpfung als Grund für die Besatzung herhalten musste, wird heute von einer „Demokratisierung des nahen und mittleren Ostens“ gesprochen, bei der Politikmodelle der westlichen Welt in den arabischen Ländern installiert werden sollen. Da dies allerdings zum scheitern verurteilt ist, flammen immer wieder Konflikte auf, bei denen die Bundeswehr zwischen den Fronten steht. In einem Krieg, der keinerlei Relevanz für die Sicherheit Deutschlands hat.
Deshalb formiert sich Protest gegen diesen – wie auch die anderen – Auslandseinsätze der Bundeswehr, die beispielsweise ebenfalls am Horn von Afrika oder im Kosovo stationiert ist. Neben der jährlichen Großdemonstration zum Antikriegstag, die am ersten Septemberwochenende in Dortmund stattfindet und sich gegen imperialistische Aggressionen richtet, gibt es eine von der JN initiierte Kampagne, die das Motto „Raus aus Afghanistan“ trägt und ein sofortiges Ende des Einsatzes fordert. Über 65 Jahre nach der Besatzung Deutschlands hat der Widerstand gegen amerikanische Kriegstreiber nicht an Aktualität verloren – im Gegenteil. Die neuesten Ereignisse zeigen, wie wichtig eine Aufklärung der Bevölkerung ist, um eine Sensibilisierung zu erreichen, damit der „Egal“-Zustand gebrochen wird und sich die Stimme des Volkes gegen den Einsatz in Afghanistan erhebt!
Bundeswehr raus auf Afghanistan!