Nokia geht nach Rumänien – doch war das unvorhersehbar?
17.01.2008 | Autonome Nationalisten Aachen (ANA)
Der finnische Handy-Weltmarktführer Nokia schließt nun endgültig das Werk in Bochum, wodurch etwa 2300 Angestellte entlassen werden sowie ca. weitere 2000 Zeitarbeiter ihre Arbeitsstelle verlieren werden.
Ein neues Werk wird dafür in Rumänien entstehen, da der Konzern dort wesentlich billiger produzieren kann. Da Rumänien mittlerweile ja auch zur EU gehört, sind die Formalitäten eigentlich nur noch Nebensache und einem noch höheren Umsatz steht Nokia nichts mehr im Wege. Das dies auf Kosten des kleinen Arbeiters geschieht, der hier in Deutschland seine Arbeit verliert oder in Rumänien durch Hunger-Löhne ausgenutzt wird, dürfte dabei kein Störfaktor sein, da in der heutigen Welt, in der nur noch Profit zählt, dieser Vorgang ganz normal ist. Was allerdings nicht normal ist, ist die Scheinheiligkeit der Politiker, die kaum noch zu ertragen ist. Genau diese haben nämlich Jahrzehnte daraufhingearbeitet und alles dafür getan, dass die Globalisierung voranschreitet und der damit logische und verbundene Effekt, das die Firmen nämlich lieber im billigen Ausland produzieren, eintritt. Und genau diese haben heute die unheimliche Frechheit vor den Arbeitern Reden zu schwingen und die Schuld den Betrieben zu geben. Außerdem „haben sie die Entscheidung des Konzerns ‚überrascht’“, lügen sie frech weiter.
Überraschend dürfte lediglich sein, dass trotz Kapitalismus und immer wachsender Globalisierung, die meisten Deutschen den Politikern diese Aussagen noch abkaufen, obwohl es schon vor 10 Jahren Deutsche gab, die genau diese Szenarien, welche sich von Woche zu Woche in Deutschland abspielen, vorausgesagt haben.
Nun, warum wurden diesen nicht einfach geglaubt? Ganz einfach! Weil sie in der Öffentlichkeit als „Neonazis“ diffamiert werden und so gleich jedes Argument – ohne sich auch nur ansatzweise mit diesem beschäftigt zu haben – also falsch tituliert wird.
Es gibt keine gerechte Globalisierung! Kapitalismus zerschlagen!