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Real-Satire: Sebnitz lässt grüßen - Teil 1488
26.11.2007 | Aktionsgruppe Rheinland (AG-R)
In den vergangenen Tagen häufen sich wieder die Pressemeldungen über die schlimmen rechtsradikalen Straftaten in der BRD. Im sächsischen Mittweida soll ein 17-jähriges Mädchen von vier Neonazis, welche natürlich alle eine Glatze und eine Bomberjacke trugen, geschlagen worden sein. Anschließen sollen die Täter auf ihrem Körper ein Hakenkreuz eingeritzt haben. Auffällig an den rechtsradikalen Tätern soll, laut Aussage des Opfers, die Glatzen der Täter und eine Jacke sein, welche mit den Buchstaben „NSDAP“ versehen war. Nun, das macht die Ermittlungen natürlich nicht leichter, da schließlich fast jeder Deutsche so eine Jacke besitzt und erst recht im „Nazi-Dorf“ Mittweida.

Natürlich wundert es auch keinen, dass kein einziger Anwohner die Straftat gesehen hat, obwohl das Opfer ausgesagt hatte, dass mehrere Personen den Tathergang gesehen haben sollen. Ob diese sich nur mit den Tätern solidarisieren oder nicht selbst belasten wollen, da sie ja schließlich eventuell auch so eine Jacke, welche die Täter trugen, besitzen, lassen wir mal dahingestellt. Fakt scheint nur zu sein, dass der Vorfall stattgefunden hat – für die Presse zumindest.

Aber auch diesmal müssen wir die liebe Systempresse enttäuschen, da uns aus sicherer Quelle das wahre Geschehen an diesem Tag zugesandt wurde und den Fall in ein ganz anderes Licht rückt.

Es war alles ganz anders:

Als die 17-jährige aus der Düsseldorfer Synagoge kommend, nach Sebnitz fahren wollte, um im dortigen Freibad ein paar Runden zu schwimmen, begegnete sie am Bahnhof Ermyas M., der gerade einem Italiener auf die Beine half, der besoffen zwischen die Gleise gefallen war, als er einer Rollstuhlfahrerin mit ins Gesicht geritztem Hakenkreuz ausweichen musste.

In Mittweida angekommen, traf die 17-jährige dann auf ihren glatzköpfigen Bruder und dessen Zwilling, die gerade vom „Inder-Treiben durch Mügeln“ kamen und die sie erbost fragten, ob sie denn endlich die NSDAP-Aufnäher aus der türkischen Stickerei abgeholt habe? Als sie verneinte, klebten ihr die Brüder erbost ein Weihnachtsplätzchen in Form eines Hakenkreuzes auf die Backe. „Das werdet ihr büßen…!“ stammelte sie noch, als sie sich auf den Weg zur nächsten Polizeistation machte…
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