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Sebnitz, Potsdam, Mügeln, Mittweida usw.: Auch der „Held von Fürstenzell” hat gelogen!
12.01.2009 | Radio Freiheit
Das gutmenschliche Debakel im Fall des Lebkuchen-Mannichl von Fürstenzell war geradezu vorprogrammiert. Denn wie schon so oft zuvor war und ist die Gruselgeschichte, die der mit dem eigenen Küchenmesser angeritzte Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl zum Besten gab, eine offenkundige Beleidigung des gesunden Menschenverstands. Die Gegenöffentlichkeit des Internets hatte das schon früh erkannt.

Einen gesunden Menschenverstand darf man natürlich bei den etablierten Übeltätern und Hetzmedien, die ganz nach Gutmenschenart mit Schaum vor dem Mund agieren, wenn es gegen die letzten Deutschen geht, die es noch sein wollen, nicht voraussetzen!
Die berufsmäßigen Lügner von Politik, Presse, Funk und Fernsehen hätten zwar auch darauf kommen können, daß das angebliche Neonazi-Attentat vom 13. Dezember 2008 auf Polizeidirektor Alois Mannichl vermutlich nichts anderes als eine ordinäre Beziehungstat war. Aber als vermeintlich glaubwürdiger Polizeidirektor lieferte er genau die Geschichte, die die tollwütige antideutsche Meute brauchte.
Denn eine Lüge ist umso effizienter, je perfekter sie die Erwartungen der belogenen braven Antifaschisten und Gutmenschlein mit den vermeintlich guten Absichten bedient.
Deshalb ließ bei seiner märchenhaften Erzählung der wackere Kämpfer gegen Rechts, der Held von Fürstenzell, der saubere Alois Mannichl, kein Klischee bei der Beschreibung des Täters aus.

Dessen bullige Gestalt mit 1,90 Metern, der kahlrasierte Schädel mit den phantastisch unmenschlich-unwirklichen Tätowierungen und dessen gewählte Worte „Viele Grüße vom Nationalen Widerstand. Du linkes Bullenschwein, du trampelst nimmer auf den Gräbern unserer Kameraden herum” beschreiben einen Bilderbuch-Neonazi, der zwar ganz die Erwartungen des Publikums erfüllt, den es aber ganz sicher nicht gibt. Der von Mannichl beschriebene Täter muß erst noch geboren werden!

Und daß Mannichl einen Täter beschrieb, der ihn, das Opfer, zwar zum Helden der gutmenschlichen Antifa macht, der aber nie gefunden werden wird, weil es ihn schlicht nicht gibt, hat einen Grund: Entweder Mannichl hat sich selbst geritzt, dann gibt es keinen anderen Täter als ihn selbst. Oder er will eine ihm wohlbekannte Person, vermutlich ein Familienmitglied, decken. Darauf hätte man allerdings auch ohne kriminalistische Kenntnisse sofort kommen können!

Immerhin, nach fast vier Wochen vergeblicher Fahndung in der „rechten“ Szene und unglaublichen Menschenrechtsverletzungen im Zuge der antifaschistischen Hexenjagd stellt sich nunmehr auch die sogenannte „Qualitätspresse“ die sich geradezu aufdrängenden Fragen, die seit Bekanntwerden der angeblichen Tatumstände von Selbstdenkern im noch teilweise unzensierten Internet erörtert wurden. Ohne die Existenz dieser Gegenöffentlichkeit würden die etablierten Medien wie zum Beispiel die „Süddeutsche Zeitung“ weiter von einem angeblichen Neonazi-Attentat schwadronieren.
Offensichtlich sind die Argumente, die in der Gegenöffentlichkeit der Internetforen und –Blogs frei erörtert werden können, so stichhaltig, daß sich die Etablierten dieser Entwicklung nicht länger verschließen können, ohne vollends das Gesicht zu verlieren. Jedenfalls stellte die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Ausgabe vom 9. Januar 2009 die entscheidenden Fragen.

So schreibt die Zeitung: „Ein großer rechtsradikaler Mann soll am Haus von Alois Mannichl in Fürstenzell geklingelt und ihn mit den Worten niedergestochen haben: „Schöne Grüße vom nationalen Widerstand. Du trampelst nicht mehr auf den Gräbern unserer Kameraden herum.” So berichtete es der Angegriffene seinen Kollegen von der Polizei. Für den Hergang der Tat gibt es bislang nur einen einzigen Zeugen: das Opfer selbst. Mannichl gab an, am Samstagabend habe es geläutet, er habe geöffnet und sogleich einen Mann mit haßerfülltem Gesicht gesehen. Dann habe der Mann ein Messer gezückt. Mannichl habe die Hand mit dem Messer noch mit beiden Händen erfaßt und nach unten drücken können.
Später stellte sich heraus, daß das Messer aus Mannichls Haushalt stammt und angeblich vor dem Haus lag. Unklar ist: Woher sollte der Täter wissen, daß sich vor dem Haus ein Messer befand? Warum sollte er für einen Mordanschlag ein Küchenmesser benutzen? Warum läßt der Täter das Messer am Tatort zurück und geht das Risiko ein, seine DNA zu hinterlassen?
Allenfalls, wenn das Gespräch an der Tür länger gedauert haben sollte, hätte er das Messer entdecken können. Das aber stimmt nicht mit der Aussage von Alois Mannichl überein. Auch DNA-Material des Täters, das bei einer Rangelei an der Kleidung von Mannichl zu finden sein müßte, ist bisher nicht nachgewiesen worden. „Ein solches Setting spricht sonst für eine Beziehungstat”, sagt ein erfahrener Polizist.“

Genau so ist es, und möglicherweise geht das Bayerische Landeskriminalamt nun etwas sorgfältiger mit den wahren Tatumständen um. Denn schon die Verletzung sprach nicht für einen Mordanschlag, den sich die Etablierten so sehr im Kampf gegen die Deutschen, die es noch sein wollen, wünschten.
Der Stich, wenn es denn überhaupt einer war, traf Mannichl zwei Zentimeter unterhalb des Rippenbogens und nicht, wie anfangs erklärt wurde, zwei Zentimeter neben dem Herzen. Der Stich soll, wie aus Ärztekreisen zu hören ist, nicht mit Wucht geführt worden sein. Das ist natürlich eine Untertreibung, schon länger heißt es aus diesen Kreisen, daß es sich nur um eine sehr oberflächliche Verletzung handelte, die lediglich genäht werden mußte. Aber um ein neues Verbotsverfahren gegen die völlig unbeteiligte NPD zu rechtfertigen, mußte natürlich eine lebensbedrohliche Verwundung des wackeren Streiters gegen Rechts herbeigelogen werden.

Auch was die Täterbeschreibung betrifft, scheint sich der Zweifel in die Redaktionsstuben geschlichen zu haben: „Erstaunlich ist, daß Mannichl nur eine sehr ungenaue Personenbeschreibung abgegeben hat. Ein Mann, 1,90 Meter groß, rundes Gesicht, Glatze. Mit niederbayerischem oder oberösterreichischem Akzent sprechend. Eine Zeugin aus der Nachbarschaft hatte dann von auffälligen Tätowierungen gesprochen, die sie bei einem Verdächtigen bemerkt haben wollte, in Form einer Schlange hinter dem Ohr des Täters oder eines Kreuzes im Gesicht.
Phantombilder aufgrund dieser Aussage wurden daraufhin veröffentlicht. Mittlerweile gehen die Fahnder davon aus, daß es diese Männer nicht gibt. „Wenn einer mit so einer Tätowierung einen Anschlag begeht, dann ist das so, als wenn ein Bankräuber mit dem Personalausweis auf der Brust in die Bank marschiert”, sagt einer. „Solche Leute kennt man.” Sie würden innerhalb von Tagen ermittelt.
Die Aussagen der Zeugin halten die Fahnder für nicht wirklich belastbar. Bleibt nur noch Mannichl selbst, ein erfahrener Polizist, seit Jahrzehnten im Dienst. „Die Erfahrung eines Polizeimannes sollte dazu führen, daß die Wahrnehmung die wesentlichen Dinge wie das Aussehen erfaßt”, sagt der Rechtspsychologe Martin Schmucker von der Uni Erlangen.“

Ja - und die Tatwaffe: Zunächst hieß es, der Täter habe mit seinem eigenen Messer auf Mannichl eingestochen. Dann stellte sich heraus, daß dieses Messer aus dem Haushalt des Mannichl stammt, es soll ein gewöhnliches Haushaltsmesser mit einer 12 Zentimeter langen Klinge sein.
„Nach ersten Untersuchungen fanden sich darauf DNA-Spuren, allerdings nicht von Fremden. „Eine Fremdspur wurde bisher nicht eindeutig isoliert”, sagt der Passauer Oberstaatsanwalt Helmut Walch, aber die Überprüfung sei noch nicht abgeschlossen. Nach Informationen der SZ gibt es auch keinerlei Wisch- oder Schleifspuren, die aber erkennbar sein müßten, wenn der Täter das Messer mit einem Handschuh angefasst haben sollte. Denn auch ein Handschuh hinterläßt Spuren.
Das Messer soll auf dem Fensterbrett vor dem Eingang zum Haus der Familie Mannichl gelegen haben - um Lebkuchen abzuschneiden, bei einem Fest, das wenige Tage vorher mit den Nachbarn gefeiert wurde. Bis heute ist nicht klar, ob mit dem Messer jemals Lebkuchen geschnitten wurde.“

Absolut unglaubwürdig war natürlich von Anfang der von Mannichl erfundene Neonazi-Täter. Aber geradezu entlarvend für die Verhältnisse in der BRD-Bananenrepublik ist folgende Passage aus der „Süddeutschen“: „Ein solcher Mann müßte nach Auskunft verschiedenster Fahnder schnell zu finden sein. Denn Polizei und Verfassungsschutz haben in ihren Dateien jeden Rechtsradikalen - auch mit Bild - verzeichnet. Auch die Österreicher haben ihre Dateien durchforstet, selbst die Tschechen haben recherchiert. „In den Dateien ist dieser Mann nicht”, sagt ein hoher Beamter.“
Das muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen, in der BRD gibt es also nicht nur Akten mit Bild von gewöhnlichen Kriminellen, sondern über JEDEN „Rechtsradikalen“. D.h., hier werden Dissidenten, Personen, die es wagen ihre demokratischen Rechte in Anspruch zu nehmen, wie bei der Stasi erfaßt.
Selbstdenker, die mit dem Schweinesystem schon einmal zu tun hatten, wußten das zwar schon immer, aber die Überwachung mißliebiger Personen ist offenkundig noch viel umfangreicher als vermutet. Und hier wurde es endlich einmal auch zugegeben!

Wenn der Fall des Mannichl eines zeigt, dann das, was in diesem Lande schon lange möglich ist, aber nach dessen eigenen Maßstäben gar nicht möglich sein dürfte. Im Kampf gegen Rechts ist jedes Mittel recht. Man wagt es kaum zu denken, aber es könnte innerhalb des Systems auch Personen geben, die möglicherweise selbst vor politischen Morden nicht zurückschrecken würden, wenn diese nützlich erschienen. Konkret: War die Todesfahrt des äußerst beliebten sächsischen NPD-Fraktionsgeschäftsführers Uwe Leichsenring wirklich ein Unfall?

Jede Schweinerei ist wohl mittlerweile denkbar, wenn ein Polizeidirektor für „die gute Sache“ gegen Rechts ein Mordkomplott erfinden darf, ohne daß man größeren Wert darauf legt, objektiv nach Recht und Gesetz im Umfeld des Urhebers zu ermitteln.

Der saubere Herr Polizeidirektor hat übrigens noch einen in Berlin lebenden linksextremistischen Sohn, Manuel Mannichl, der sich auf seiner - bei Bekanntwerden abgeschalteten - Internetseite sehr einschlägig äußerte und keine Probleme damit hat, wenn eine deutsche Fahne die Toilette heruntergespült wird.

Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen nun völlig neu aufgerollt, man darf gespannt sein, ob sie auch in diese Richtung gehen werden. Eines dürfte jedenfalls mittlerweile klar sein: Was auch immer geschehen sein mag, ein Neonazi-Attentat auf Alois Mannichl hat es nie gegeben. Diesbezüglich hat der „Held von Fürstenzell” eindeutig gelogen!
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