Trauermarsch in Nassau und Demonstration in Nastätten
19.11.2007 | Aktionsgruppe Rheinland (AG-R)
Am 17.11, dem Sonnabend vor dem Volkstrauertag, stand für die nationale Opposition die jährliche Demonstration für den Wiederaufbau des Denkmals für die Gefallenen des 1. Panzerkorps der Waffen SS an.
Nach schikanösen Vorkontrollen, bei denen die Personalien jedes Teilnehmers aufgenommen sowie Durchsuchungen teilweise bis auf die Strümpfe durchgeführt wurden, formierten sich ca. 200 junge Deutsche, um einen Trauermarsch in Nassau abzuhalten.
Vor dem städtischen Friedhof, auf dem 100 deutsche Soldaten liegen, wurde die Kundgebungen abgehalten, in der mehrere Kameraden eindrucksvolle Reden hielten sowie die Worte einer Mutter verlesen wurden.
Anschließend wurde unter den Tönen von „Ich hat einen Kameraden“ ein Kranz niedergelegt.
Die polizeilichen Auflagen verboten das Betreten des Friedhofes sowie das dortige Niederlegen von Kränzen.
Nach einem disziplinierten Rückweg, bestiegen alle Kameraden wieder ihre Autos und Busse, um zur Demonstration nach Nastätten zu fahren, welche unter dem Motto „Repression hat viele Lichter, in der Republik der kleinen Lichter!“ stattfand und eine Besonderheit erhielt, da in Nastätten der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Karl Peter Bruch, wohnhaft ist, welcher in der Vergangenheit durch unrechtmäßiges Vorgehen gegen nationale Aktivisten und Gruppen Schlagzeilen machte.
Dass dieser Tag auch im Zeichen der Repression stand, wurde nach wenigen Metern deutlich, als Polizisten grundlos in die Demonstration hinein knüppelten und ein Megaphon raubten.
Festnahmen konnten aber durch den entschlossenen Einsatz aller beteiligten Kameraden verhindert werden, so dass die Demonstration vorerst ein paar Meter weiter ging, bevor sie erneut gestoppt wurde. Hier bemängelte die Polizei angebliche Auflagenverstöße und es erfolgte erneut eine Belehrung über die Auflagen, nach der es dann weiter gehen konnte.
Insgesamt gab es 3 Kundgebungen, auf denen Kameraden auf die herrschenden Repressionen in Rheinland-Pfalz, sowie auf die Geschichte und den aktuellen Stand des Denkmals eingingen. Dies wurde auch durch Sprechchöre wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns das Denkmal klaut!“ zum Ausdruck gebracht.
Anschließend erfolgte der Rückweg zum Marktplatz, an welchem die Abschlusskundgebung gehalten wurde, sich die Demonstration auflöste und die Teilnehmer ihre Heimreise antraten.
Alles in allem lässt sich sagen, dass beide Veranstaltung trotz Polizeischikanen als Erfolg bewertet werden können: Ein sehr disziplinierter Trauermarsch mit eindrucksvollen Reden in Nassau und eine schwungvolle Demonstration im Ort des Innenministers, welche auch durch Polizeiangriffe, die vom NS-Block entschieden abgewehrt wurden, nicht zu stoppen war!