Die Zahl der so genannten rechtsorientierten Straftaten in Bayern wurde mal wieder durch eine angebliche Straftat von erheblichstem Gewicht in die Höhe getrieben.
Grund dafür war unsere Aktion am 08. Mai 2009 in Flossenbürg, bei der wir am örtlichen Kriegerdenkmal ganze 12 Grablichter aufstellten, um den Gefallenen des 2. Weltkrieges in Würde zu gedenken.
Da sich diese Kerzen in einem Plastikbehälter befanden, wie es Grablichtern eigentlich auch üblich ist, wurde das Aufstellen bzw. Zurücklassen tatsächlich schlicht und einfach als Umweltverschmutzung zur Strafanzeige gebracht.
Treibende Kraft hinter dieser polizeilichen Maßnahme ist der örtliche Polizist und elbsternannte Antirechts-Kämpfer PHK Johann Seiler, die Oberpfälzer Antwort auf den Niederbayrischen Passauer Polizeichef Alois Mannichl.
Schön, dass er hierfür noch Zeit gefunden hat, schließlich muss er ja einige Strafanzeigen schreiben, was die Vielzahl von Grablichtern auf dem örtlichen Friedhof anbelangt.
Während eine Gruppe geistig verwirrter “Menschen”, die sich selbst als “Antifagruppe Flossenbürg” bezeichnet, fast wöchentlich Aufkleberaktionen im Ort durchführt, vermeintlich nationalgesinnten Bürgern linksextremistische Parolen an Haustüren schmiert oder sich am Wochenende in einer Hütte im Wald - die bei der Polizei mehr als bekannt ist - das Gehirn rauskifft, ungestraft hantieren kann, hat dieser Beamte ja auch scheinbar nichts wichtigeres zu tun, als auf Staatskosten Nationalisten bei friedlichen Gedenkfeiern zu Ehren unserer Gefallenen zu stören.
Uns stellt sich nun die Frage:
Was wäre gewesen wenn sich diese “rechtsextremistischen” Grablichter nicht in einem Plastikbehälter befanden hätten??? Wäre dies dann versuchte Brandstiftung???
Wir werden es uns natürlich nicht nehmen lassen dies am 08. Mai 2010 auszuprobieren.
Natürlich darf es laut PHK Sailer auch nicht sein, daß sich Nationalgesinnte und komplett unpolitische Menschen jeden Alters auf einem Holzplatz außerhalb des Ortes Flossenbürg zum Grillen verabreden. Als Grund gab er gegenüber örtlichen Aktivisten an, dass in einem Ort mit einer so tragischen Geschichte das einfach nicht sein kann.
Dass die Bevölkerung seine Meinung nicht unbedingt teilt, zeigte das Wahlergebnis zur Landtagswahl 2008 mit knappen 5 Prozent für die bösen “Nationaldemokraten”.
Dabei muss man anmerken, das in diesem Ort so gut wie kein Wahlkampf geführt wurde, die ständigen Willkür- und Repressionsmaßnahmen seitens der Polizei und Gemeinde machten den Bürgerinnen und Bürgern auch ohne Plakate und Flugblätter darauf aufmerksam, wer hier gegen das Deutsche Volk denkt, handelt und arbeitet.
Wir werden es uns auch weiter nicht nehmen lassen, unseren für das Deutsche Volk gefallenen Vätern und Großvätern zu gedenken oder harmlose, vollkommen unpolitische Grillfeiern zu veranstalten. Insbesondere, da die Gemeinde es trotz anderslautender Vereinbarung einfach nicht lassen kann, sich immer wieder neue Repressalien einfallen zu lassen.
Wir dürfen gespannt sein, wie es sich auf die diesjährige Bundestagswahl auswirkt.