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Wie "Nazi-Überfälle" erfunden werden: Unfreiwilliger Videobeweis: Sogenannter „Hirsch-Q-Überfall“ entpuppt sich als linke Lüge
17.12.2010 | Infoportal Dortmund
Nach der Auseinandersetzung zwischen Nationalisten und linksextremen Gästen der Szenekneipe „Hirsch-Q“ am vergangenen Wochenende berichtete die gleichgeschaltete Presse von einem angeblichen Neonaziüberfall. Das diese Version eine Lüge darstellt und es sich – genau wie bei einer Auseinandersetzung vor dem Lokal im August – um einen Angriff der „Hirsch-Q“ Gäste auf Passanten handelt, belegt nun auch ein von den „Ruhrnachrichten“ veröffentlichtes Video, welches die angebliche Attacke beweisen soll. Bewiesen wird dort aber nicht der erfundene Überfall durch Nationalisten, sondern ein Angriff auf diese.

Beim Betrachten des Videos wird offensichtlich, dass die aus nationalen Deutschen bestehende Personengruppe das Lokal, welches an einer der meist frequentiertesten Straßen in der Innenstadt beherbergt ist und auf dem direktem Fußweg zum Hauptbahnhof liegt, bereits passiert hatte, als sie von den Gaststättenbesuchern angegriffen wurden. Aus dem Video ist diese Sequenz zwar wohlweislich weggeschnitten, aber sowohl der erkennbare Schnitt beim Betrachten (zwischen Sekunde 29 und 30), als auch die eingeblendete Minutenanzeige sind Beweis dafür und belegen die Manipulation des veröffentlichten Videoausschnittes. Innerhalb von 6 Sekunden Abspielzeit wechselt die Zeitanzeige (rechts unten im Video) von 1:33 Uhr auf 1:35 Uhr. Die Minute 1:34 Uhr dauert also nur 6 Sekunden, statt den regulären 60 Sekunden, die eine Minute hat – es fehlen also 54 Sekunden Videomaterial. Diese Sequenz würde nämlich belegen, dass die Gruppe, welche bereits einige Meter weiter von den linksextremen Lokalbesuchern angegriffen wurde, wobei von diesen unter anderem Barhocker und Flaschen verwendet wurden.

Weiterhin wird von der Presse die nicht belegbare Behauptung aufgestellt, die Nationalisten hätten Baseballschläger, Messer und Reizgas mit sich geführt – doch auf dem Video ist keine einzige Waffe zu sehen. Interessant ist hierbei die Tatsache, dass der „Hirsch-Q“ Betreiber in einem frühen Gerichtsverfahren angab, Baseballschläger unter der Ladentheke bereitliegen zu haben, um diese bei Auseinandersetzungen einsetzen zu können. Auch auf der Straße liegende Barhocker sprechen nicht für einen Angriff auf das Lokal, sondern aus dem Lokal heraus.

Es bleibt abzuwarten, was die polizeilichen Ermittlungen ergeben – beim angeblichen Überfall in der letzten Augustwoche wurden die Verfahren bereits nach wenigen Wochen eingestellt, da die Angriffstheorie unhaltbar war. Sollte die Staatsanwaltschaft dem öffentlichen Druck nachgeben und sich der Vorverurteilung durch die Medien anschließen, darf das Gerichtsverfahren mit Spannung erwartet werden. Alle Zweifel, die von der Presse bewusst verschwiegen werden, kommen dann zur Sprache und werden auch beim jüngsten Vorfall vom 12. Dezember die Unschuld der vorübergehend festgenommenen Nationalisten, welche lediglich von ihrem Notwehrrecht Gebrauch machten, belegen.

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