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Zuerst der Wille der Anderen
14.03.2008 | Autonome Nationalisten Aachen (ANA)
Deutschland trägt die Züge eines besetzten Landes, dessen Zukunft von nichtdeutschen Interessen bestimmt wird. Alle anderen europäischen Länder – alle anderen Länder überhaupt – betreiben Politik im nationalen Sinn, mal besser, mal schlechter. Es gibt Verträge zwischen Staaten, Handel und Wandel, Austausch jeder Art und traditionelle Freundschaften, die Wirtschaft und Politik bestimmen, aber am Ende werden die Entscheidungen zugunsten der eigenen Nation getroffen.

Nicht so in Deutschland: Hier kommt zuallererst der Wille der Anderen. Man ist besorgt um die Militärstützpunkte der USA, um die Interessen der französischen Wirtschaft; um ausreichende finanzielle Unterstützung der EU, um die Gefühle Polens, obwohl es auf polnischer Seite eigentlich immer kocht und in Warschau ein Hitler-Vergleich den anderen jagt. Man schickt im Rahmen der NATO Truppen unter Führung oder im Dienste Amerikas nach Afghanistan. Deutsche Soldaten sollen im Kongo eingesetzt werden. Und um Israel noch einen Gefallen zu tun und den Zentralrat der Juden günstig zu stimmen, werden atomwaffenfähige U-Boote verschenkt.

Typische Titelzeilen deutscher Tageszeitungen lauten:

– „Keiner kann sagen, er habe nichts gewusst – Die Deutschen und die Judenverfolgung“

– „Kein Opfer, kein Name darf vergessen werden“

– „Sie wussten und sie wollten – Was man den Juden antat, geschah mit Fanfaren“

– „Auschwitz bleibt deutsch“

Weiter werden Artikel verbreitet unter der Überschrift „Die Geschichte nie aufgearbeitet“ mit der Theorie: „In der DDR hat es nie eine Geschichtsaufarbeitung gegeben. Der Holocaust ist allenfalls ideologisch abgehandelt worden. Man hat das Volk exkulpiert...“

Tatsächlich ist es umgekehrt: Man hat der BRD-Bevölkerung ewige Schuld eingeredet und aufgebürdet. Die Mitteldeutschen hingegen haben eher die Möglichkeit, die Welt unvoreingenommen zu sehen. Aber diese Feststellung hätte der antideutschen Propaganda der Massenmedien nicht gedient.

Die deutsche Seele ist nach wie vor besetztes Gebiet. Entweder verkriecht sich der Deutsche noch weiter auf seiner Flucht nach innen oder er ergibt sich völlig der Nichtigkeit. Was für eine Zukunft hat ein Mensch, dessen Regierung, Medien und Prominente sich gegen seine Interessen stellen?

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